Tipps vom Profi
Anforderungen an die Heizanlage
Die Heizungsanlage soll:
- die Raumtemperatur möglichst gleichmäßig beeinflussen. In Wohnräumen sollte etwa eine Temperatur zwischen 20° C bis 22 °C herrschen.
- nach dem Wunsch des einzelnen regelbar sein.
- die Raumluft nicht durch Staub, Gase oder Dämpfe belasten. Zudem sollten Geräusche und Zugerscheinungen vermieden werden.
- kostengünstig in der Anschaffung und wirtschaftlich im Betrieb sein.
- die Umwelt nicht unnötig mit Schadstoffen belasten.
Der Heizkessel
Führende Hersteller der Heizungsbranche bieten ein umfassendes Produktprogramm. Dieses ist in drei Stufen gegliedert und optimal auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Anlagenbetreiber zugeschnitten:
- Ein preisattraktives Basis-Programm für Einsteiger mit allen technischen Vorzügen, die für sicheren, schadstoffarmen und energiesparenden Betrieb bürgen.
- Ein Komfort-Programm für anspruchsvolle, aber dennoch preisbewusste Endkunden. Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit sind die wichtigsten Punkte.
- Ein High-Tech-Programm für allerhöchste Ansprüche und Umweltschonung.
Pelletsheizung
Nicht auf dem Holzweg sind sie mit einer Holzpelettsanlage. Die kleinen Holzpresslinge bilden einen sauberen CO 2 neutralen Brennstoff.
Man sollte beim Kauf einer Pelletheizung auf einiges achten. Auch wenn Hersteller mit Kesselwirkungsgrad und Emissionswerten werben, sie sind dennoch nicht das alleinige Entscheidungskriterium. Diese Zahlen werden auf Prüfständen unter idealen Bedingungen gemessen. Diese sind in der Praxis aber oft nicht anzutreffen.
Außerdem bringt der effizienteste Kessel nicht viel, wenn die Regelung und die Steuerung schlecht eingestellt sind. Bei schlechter Regelung kann so eine Heizung zum Hauptstromfresser im Haushalt werden. Heizung arbeiten bei Volllast effizienter und mit besseren Abgaswerten. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass der Installateur vorab den Heizwärmebedarf genau berechnen.
Die Preise für eine Pelletheizung sind Listenpreise. Beim Installationsaufwand gibt es je nach Anlage beachtliche Unterschiede. Kombi-Kessel kann man außer mit Pellets auch mit Stückholz oder Holzhackschnitzel befeuern. In diesem Fall sollten sie aber unbedingt die Einstellungen überprüfen lassen.
Mit Stückholz ist zudem oft nur ein Notbetrieb möglich. Man sollte die gesamte Heizanlage inklusive Fördereinrichtungen einmal jährlich reinigen. Außerdem sollte man die Kesseleinstellung und die Brennstoffförderung regelmäßig überprüfen lassen.
Der Installateur kann so eventuelle Störfaktoren rechtzeitig erkennen und beheben.

